Ergotherapie für Erwachsene
Wann ist Ergotherapie für Erwachsene sinnvoll?
Wenn der Alltag nicht mehr so selbstverständlich funktioniert wie früher, entsteht schnell Unsicherheit. Dinge, die lange automatisch liefen, kosten plötzlich mehr Kraft oder gelingen nicht mehr ohne Mühe.
Das kann nach einer Erkrankung passieren, nach einem Unfall oder auch ganz schleichend. Manchmal sind es Bewegungen, die schwerfallen. Manchmal die Konzentration. Oder einfach das Gefühl, im Alltag nicht mehr richtig „mitzukommen“.
In solchen Situationen geht es in der Ergotherapie nicht darum, möglichst viele Übungen zu machen. Sondern darum, wieder mehr Sicherheit im eigenen Alltag zu gewinnen – Schritt für Schritt und in einem Tempo, das gut machbar ist.
Wir schauen gemeinsam darauf, was im Moment herausfordernd ist und was wieder leichter werden darf. Daraus entsteht eine Therapie, die sich an Ihrem echten Leben orientiert, nicht an einem Standardprogramm.
Gerade im Erwachsenenbereich ist das sehr unterschiedlich: Manche möchten wieder sicherer greifen, andere wieder strukturierter durch den Tag kommen oder nach einer neurologischen Erkrankung verlorene Fähigkeiten neu aufbauen oder erhalten.
Wichtig ist dabei immer: Es geht nicht nur um das „Üben“, sondern darum, wieder mehr Selbstständigkeit und Handlungsspielraum im Alltag zu spüren.
Ergotherapie für Erwachsene kann unter anderem unterstützen bei:
- neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall, Parkinson oder MS
- Demenz
- Arthrose, Rheuma und viele andere Erkrankungen
- Schmerzen akute wie auch chronische zu lindern oder zu beseitigen
- ADS/ADHS, physische Erkrankungen sowie Neurodivergenz
- Einschränkungen nach Operationen oder Verletzungen
- nachlassender Kraft, Beweglichkeit oder Koordination
- Problemen mit Konzentration oder Belastbarkeit
- Schwierigkeiten bei alltäglichen Abläufen zuhause oder im Beruf